Gesellschaft

Auf den Hund gekommen

Hund

Auch wenn die Katze auf Platz 1 in der nach oben offenen Beliebtheitsskala der Deutschen steht: Am Hund kommt keiner vorbei. Oder kannst du dir Herrn M. Rütter als Stubentiger-Flüsterer im TV vorstellen? Lach-Flash! Bezeichnenderweise heißt es übrigens DIE Katze und DER Hund. Verstehste? Und schon sind wir wieder mitten im Geschlechterkampf. Katzen bzw. Frauen entziehen sich jeglicher (erzieherischen) Einflußnahme von außen, können divenhaft herumzicken und beißen auch mal zu. Hunde bzw. Männer vereint der gleichnamige treudoofe Dackel-Blick. Noch Fragen?

Jeder Idiot weiß, dass Hunde und Katzen in einem Haushalt nicht funktionieren. Der tägliche Terror wäre vorprogrammiert. Ein einziges Jagen, Hauen und Stechen. Alle 12 Monate eine Komplettrenovierung der Räumlichkeiten. Mindestens! Und warum versucht man eingedenk dieses epochalen Basiswissens den Menschenkindern tagtäglich das Hohelied von der Ehe ins Ohr zu säuseln? Berechtigte Frage, oder? Der Raabler wundert sich nicht über die Scheidungsquoten im Lande. Was für eine Verarsche!

Geisterspiele

Der Wille der Frau zur Macht

Zurück zum Thema. Worüber der Raabler ins Grübeln gerät, sind die fulminanten Zahlen zur Haustierhaltung. Glaubt man den Statistiken, so gibt es bei uns ca. 8 (!!) Millionen Hundebesitzer. Darunter 92 Prozent weiblich. Eindrucksvoll dokumentiert sich darin der Wille der Frau zur Macht. Männer im Haushalt werden von ihnen an der unsichtbaren kurzen Leine gehalten und lautstark herumkommandiert. Der Lieblingshund bekommt dagegen an einer richtigen Leine den ungleich längeren Auslauf. Und alle 10 Minuten ein Leckerli. So sieht’s aus! (Achtung: Du bist hier auf einem Satire-Blog!)

Während also der Dackel-Mann in den eigenen vier Wänden bei sturem Zuwiderhandeln oder bockigem Ungehorsam gegenüber der Herrin im Schwanzumdrehen mit den Qualen eines längerfristigen Sex-Entzugs konfrontiert wird (und das in Zeiten eines Corona-Fick-Verbots im benachbarten Dorf-Puff), bekommt der spielfreudige Vierbeiner im Umfeld einer anerkannten Hundeschule stattdessen sogar noch mehr Auslauf. Und, der Raabler wiederholt sich gerne, alle 10 Minuten ein neues Leckerli. Ist das (art)gerecht? Hör mir auf…

Triebe

Wenn ein Hund das Zeitliche segnet…

Ganz schlimm wird’s, wenn die eine oder andere Hundebesitzerin beim Ableben ihres Liebsten innerlich spürt, dass Verzweiflung und Trauer geschätzt drei Mal höher ausfallen, als es beim unausweichlichen Urnengang ihres verbeamteten Sesselpupsers – in hoffentlich nicht allzu fernen Tagen – der Fall sein wird. Müssen wir an dieser Stelle darüber diskutieren, ob sie ihn überleben wird? Ein Blick in die Seniorenresidenzen reicht.

Mann, was für eine Scheiße! Aber gut, dass wir mal drüber gesprochen haben.

“Ehe ist eine langsame Entwicklung vom Händchenhalten zum Hündchenhalten.”
(Ralph Boller, schweizer. Schriftsteller, 1900-1966)

Raabler-Blogpost:
Männer! Überall immer nur Männer!

Raabler-Web-Tipp:
Dennis schenkt Larissa einen Hund – Switch reloaded

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