Gesellschaft

Eklat bei der Tagesschau

Tagesschau

In der Geschichte der Live-TV-Berichterstattung hat es einen derartigen Vorfall noch niemals zuvor gegeben. Der attraktiven und beim Fernsehpublikum überaus beliebten Tagesschau-Moderatorin Belinda Tsirtakis gingen die Nerven durch. Kurz vor der geplanten Überleitung zu den üblichen beschissenen Wetteraussichten, wich sie urplötzlich vom Redemanuskript und dem Teleprompter ab, um ihrer seit Monaten aufgestauten Wut freien Lauf zu lassen.

Es waren exakt 53 Sekunden “freie Rede”. 53 Sekunden, die in die Annalen der Geschichtsbücher eingehen werden. Soviel steht fest. Aber der Reihe nach. Wie üblich saßen auch an jenem denkwürdigen Abend über 5 Millionen Zuschauer vor ihren Glotzen, um die größtmöglichen Schlechtigkeiten dieser Welt über sich ergehen zu lassen. Alles lief seinen gewohnten Gang. Pretty Belinda las souverän und emotionslos ab. Bis die Bombe platzte.

Tagesschau steht vor einem Scherbenhaufen

Leider existieren weder Bild- noch Tonmaterial von dem medialen Schlachtfest. Eine spontane Recherche in den Mediatheken, den Nachrichten-Apps und sämtlichen Social-Media-Kanälen versandete für die Chronisten im großen Nichts. Die Programmverantwortlichen stehen immer noch unter Schock. Alles gelöscht. Alles geheim. Und alles zwecklos: Der Scherbenhaufen ist da. Und es werden Wochen, wenn nicht gar Monate vergehen, bis alles wieder zusammengefegt ist.

Nachrichten im Überblick

Neben Millionen anderer livehaftiger Zeugen der historisch zu bezeichnenden TV-Sensation versucht auch der Raabler, die wichtigsten Aussagen der Moderatorin zu rekonstruieren. Kein leichtes Unterfangen, denn bei 180 Puls vor lauter Aufregung und Schnappatmung kann schon mal das eine oder andere Thema unten runter fallen. Folgende Stichwörter konnte der Raabler sich merken. Sie dokumentieren eindrücklich die ganze Dramatik des Augenblicks:

Kaleidoskop des Nachrichten-GAU

“Corona-Kacke, Verschwörungs-Arschgeigen, dämlicher Fuchsschwanzträger, Pussy-Grabber, jeden Tag der gleiche Scheiß’, Idioten an den Schalthebeln der Macht, interessiert kein Sau, Lebensmittelskandale, bekloppte Fleischfresser, bekloppte Veganer, lupenreine Demokratie (lach’), Hungersnöte, Klimakatastrophe, Fridays For Future, Flüchtlingsdrama, Rettungsboote, Lesbos, Panama-Papers, Cum-Ex, Korruption, Pädophilie, Dieselskandal, Amazon Crime, Merz, Laschet, Spahn, Röttgen, Büttenredner, Homeoffice-Müll, Hartzer, Genderwahnsinn, Quotenfrauen, Darknet, Facebook, Menschenhandel, Sklaverei, Kinderschänder, Atombomben, kalter Krieg, Misswirtschaft, Schwarzbuch, Mars-Mission, steigende Meeresspiegel, Artensterben, WER PACKT’S ENDLICH AN? ICH DREH HIER NOCH KOMPLETT DURCH, verdammte Scheiße noch mal!!!

Facebook

Mit einem dröhnenden Faustschlag auf den überdimensionierten Edelholz-Schreibtisch verabschiedete sich die in Tränen aufgelöste Moderatorin. Was für ein mediales Ereignis! Ein bunt zusammengefasstes Kaleidoskop des alltäglichen Nachrichten-Wahnsinns. Unfassbar, was man in nur 53 Sekunden in nicht zu toppender Deutlichkeit in Aussage und Aussprache vom Stapel lassen kann. Was wäre bloß noch alles möglich, würde man in diesem Stil die berühmten 15 Tagesschau-Minuten zur allerbesten Sendezeit zelebrieren? Ach, komm’, alles Spekulation. Leg’ dich wieder hin. Hilft uns jetzt nicht weiter.

Die Intuition der Belinda Tsirtakis

Dabei fragte sich der Raabler schon immer, welche Psychopharmaka, Tabletten und/oder Drogen die sich stets adrett und sympathisch präsentierenden weiblichen wie männlichen Nachrichtensprecher gönnen, um ihren Job durchzustehen. Kann dem Raabler doch keiner erzählen, dass es sich allerseits um unsensible Seelen handelt. Glaubt doch kein Mensch. Eben. Menschen stehen hinter dem Hochglanzpult und nicht Maschinen. Noch nicht.

Frau mit Depression

Pretty Belinda redete sich – oberflächlich betrachtet – um Kopf und Kragen. Das war ihr bewusst. Worüber sie sich vorher nicht den Kopf zerbrach, war der geeignete Zeitpunkt für ihre menschliche “Offenbarungsrede”. Das überließ sie im vollsten Vertrauen ihrer Intuition. Die hatte sie in ihrem bisherigen Leben nie im Stich gelassen. Außerdem musste ein verbaler Vulkanausbruch derartigen Ausmaßes unbedingt spontan kommen. Alles andere hätte an der Glaubwürdigkeit gerüttelt.

Tagesschau im Zwiespalt

Nicht nicht einmal vier Tage sind seit ihrem (vorläufig) letztem Live-TV-Auftritt vergangen. Was sich seither in den Sozialen Medien abspielte und immer noch abspielt, hat die Welt noch nicht gesehen. Die Essenz der Tsirtakischen Wutrede wurde bisher in über 150 Sprachen übersetzt. Die ganze Welt nimmt Anteil. Anteil an einer hochemotionalen Demonstration der Menschlichkeit in schwersten Zeiten. Die internationale Resonanz ist zu 99 Prozent positiv.

Das eine Prozent der negativ Geschockten findet sich in den Milliardärs- und Millionärsfamilien unseres Planeten, die sich schon seit gefühlten Ewigkeiten die Taschen zu Lasten der Erdengemeinschaft vollstopfen. Kannste nix machen. Die Accounts von Belinda Tsirtakis bei Facebook, Twitter und Co. haben derweil alle die Milliarden-Follower-Marke gerissen. Ob sie es wollte oder nicht: Sie ist über Nacht zum generationenübergreifenden Sprachrohr geworden.

Eine Lichtgestalt, die den Menschen eine neue Hoffnung und eine starke Stimme im Globalisierungs- und Pandemiewahn gegeben hat. Mehr “Weihnachtsbotschaft” zum zweiten Corona-Lockdown ging einfach nicht! Danke Belinda!! Du bist und bleibst in unser aller Herzen!!

Schlafstörungen nehmen zu

Letztes Update:
Die von der o. a. Milliardärs-Clique kontrollierten stattlichen wie privaten Rundfunk- und Fernsehstationen befürchten durch die spektakuläre Aktion der Tagesschau-Moderatorin Belinda Tsirtakis mögliche weltweite Nachahmer-Effekte. Aus diesem Grunde wurden eiligst Psycho-Schnelltests (auch unter Zuhilfenahme von Lügendetektoren) für sämtliche in Verantwortung stehenden Redakteure/Redakteurinnen anberaumt. Mit dem Abschluss der Untersuchungen wird nicht vor Jahresultimo gerechnet. Bis dahin heißt es für die angeschlagene Machtelite: Daumen drücken und das “Beste” (in derem Sinne) hoffen!

Der Raabler sagt: Toi, toi, toi!

“Es gehört Mut dazu, ihn auch zu zeigen.”
(Carl Merz, österreichischer Kabarettist u. Schriftsteller, 1906-1979)

Raabler-Blogpost:
Jeden Tag Scheiß-Nachrichten

Raabler-Web-Tipp:
Volker Pispers über Deutsche Medien

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