Adam & Eva

Erfolgsmodell Zweierkiste?

Erfolgsmodell

Der Raabler hat dieser Tage dem Volk auf’s Maul geschaut und sich in diversen Fußgängerzonen unserer Republik mit Mikrofon und Kamera zu einem brisanten Thema umgehört. “Kann man im Falle von Beziehungen zwischen Männern und Frauen von einem Erfolgsmodell sprechen?” Und wenn ja, warum nicht? Verständlich, dass nicht alle Befragten im Angesichte der sehr “öffentlich” wirkenden TV-Kamera einen spontanen Kommentar abgeben wollten. Dennoch reichte es allemal für ein repräsentatives Stimmungsbild. Es folgen ein paar ernste und mit Augenzwinkern vorgetragene Kostproben in 24 Zitaten:

“Mich dürfen Sie grad nicht fragen, ich bin frisch verliebt! Alles super!”
(Sabrina F. aus B.)

“Ich bin mittlerweile 35 Jahre mit meinem Mann verheiratet. Über diese Frage möchte ich eigentlich gar nicht so lange nachdenken, verstehen Sie?”
(Heidrun G. aus H.)

Ehepaar im Krisenmodus

“Wenn er gehorcht und brav macht, was ich will, funktioniert unsere Ehe bestens!”
(Marion T. aus M.)

“So lange ich meiner Frau jeden Wunsch von den Lippen ablese, bekomme ich zuhause keinen Stress!”
(Klaus T. aus M.; Ehemann von Marion T.)

“Nach meiner Erfahrung basiert vieles auf Sex. Männer und Frauen ergänzen sich in erster Linie im Bett hervorragend. Darüber hinaus wird’s anstrengend. Ich hab’ schon einige Beziehungen hinter mir. Weiß also, wovon ich rede.”
(Stefan P. aus S.)

Sex kann Augen öffnen

“Nächste Frage, bitte!”

“Ich frage mich das auch jeden Tag. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich nicht ans Heiraten denken möchte?”
(Ellen H. aus G.)

“Ach, du liebe Güte, eine gute Frage. Nächste Frage, bitte!”
(Gisela L. aus C.)

“Was für eine blöde Frage. Offensichtlich ja wohl kein Erfolgsmodell, denn sonst wären ja wohl nicht so viele Millionen Männlein wie Weiblein auf der Suche in den digitalen Partnerbörsen. Oder?”
(Stefanie A. aus N.)

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“Erfolgsmodell? Welches Erfogsmodell?”

“Gehen Sie mir aus der Sonne, ich will shoppen! Danke!”
(Manuela Z. aus D.)

“Ich fühle mich in meiner langjährigen Beziehung sauwohl. Mein Mann ist tatsächlich nach all den Jahren immer noch mein Traumprinz. Hört sich naiv an, ist aber so!”
(Renate D. aus B.)

“Erfolgsmodell? Da fragen Sie den Richtigen. Bin bereits das dritte Mal geschieden. Da nützt mir das ganze Ingenieurs-Gehalt auch nix mehr. Ich hab’ mir mein Leben wirklich anders vorgestellt.”
(Gerhard K. aus F.)

Kuckuckskinder bringt nicht der Storch

“Ein Erfolgsmodell, wenn man es denn so ausdrücken möchte, war meine Ehe bis zum vorzeitigen Renteneintritt. Danach war es die Hölle. Heute leite ich eine Selbsthilfegruppe für Männer UND Frauen und kann mich über Mangel an Zulauf nicht beklagen.”
(Jochen R. aus H.)

“Ich glaube an die ewige Liebe!”

“Da fragen sie was! Ich glaube heute, dass meine Frau mich hauptsächlich wegen meines sicheren Beamtengehalts geheiratet hat. Wir wissen ja, wie die Frauen ticken. Keine schöne Vorstellung, aber letztlich kann und muss ich damit leben. Meine Frau würde das übrigens niemals zugeben. Was soll’s.”
(Günther u. aus E.)

“Glauben Sie mir, ich habe schon so manchen Bücherladen auf der Suche nach dem ultimativen Beziehungsratgeber leer gekauft. War leider arschteuer und hat nichts gebracht. Soll ich Ihnen was sagen? Männer und Frauen! Hin und her. Rein und raus. Es ist ja, wie es ist!”
(Petra N. aus L.)

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“Erfolgsmodell? Kenne ich nur aus der Wirtschaft. Und aus meinem Puff. Ich bin Bordell-Besitzer. Da guckste jetzt aus der Wäsche, Sportskamerad, was?”
(Anton Z. aus H.)

“Ich weiß, es hört sich seltsam an, aber trotz meiner frühen Scheidung habe ich den Glauben an die ewige Liebe niemals so recht aufgeben können. Und dass, obwohl ich seit der Trennung immer noch Single bin. Ach, ich darf nicht drüber nachdenken…”
(Maren G. aus B.)

“Ich brauche meine Freiräume!”

“Nein, es gibt kein Erfolgsmodell. Früher vielleicht, heute nicht mehr. Diese ganze Scheiß-Emanzipation hat doch alles kaputt gemacht. Die Frauen nehmen sich jetzt alles raus und die Männer dackeln hinterher. So sieht’s doch aus. Mann, Mann, Mann!”
(Guido K. aus O.)

Ein Paar steht vor der Trennung

“Alles Kokolores. Ich hab’ die Schnauze voll von Partnerschaft und halte mich stattdessen an Rolf Miller: “Im nächsten Leben nicht mehr stationär, nur noch ambulant!”
(Achim S. aus N.)

“Für mich leider kein Erfolgsmodell. Mein Mann hat mich in 27 Jahren glücklicher Ehe auf den sprichwörtlichen Händen getragen. Dann kam die Midlife-Crisis und er musste unbedingt an diesem Büro-Flittchen schnuppern. Ich dachte, dass passiert immer anderen Frauen. Mir nicht. Pustekuchen! Die schönsten Jahre meines Lebens habe ich ihm geschenkt – und dann das. Ich darf nicht drüber nachdenken. Mir kommt grad alles wieder hoch. Die Umfrage ist doch wohl anonym, oder?”
(B. aus L.)

Sugardaddy und Sugarbabe

“Die Balance muss in einer Beziehung einfach stimmen, dann wird’s auch was. Wichtige Entscheidungen sollten stets auf Augenhöhe getroffen werden. Gut, mein Mann hält sich aus allem ziemlich raus. Aber vielleicht ist das ja unser Geheimnis? Wer weiß?”
(Alexandra B. aus A.)

“Mit dem Thema Beziehungen bin ich endgültig durch. Ich hol’ mir jemanden maximal für eine Nacht ins Haus und dann tschüs. Ich brauche meine Freiräume und kann bzw. will mich nicht mehr auf eine andere Person in meinem Leben einlassen. Klingt hart, ich weiß, ist aber so und basta!”
(Karoline L. aus M.)

Ehepaar im Streit

“Erfolgsmodell? Willst du mich verarschen?”

“Beziehung ja. Gerne auch mal für länger. Aber never-ever zusammenziehen. Das kommt überhaupt nicht in Frage. Ist zwar auch ein Kostenpunkt, aber ich habe ein gutes Einkommen und kann mir von daher den Luxus erlauben.”
(Karsten U. aus D.)

“Herbert, kannst du mal eben kommen und die Frage beantworten? Herbert, hörst du mich? Entschuldigen Sie, Herr Raabler, aber mein Mann möchte partout nicht. Und ich muss jetzt auch weiter, sonst verlier’ ich ihn aus den Augen. Wir sind zum ersten Mal in dieser Stadt, verstehen Sie?”
(Trude S. aus R.)

“Nix Erfolgsmodell. Das klappt nie zwischen Mann und Frau. Mein früherer Kumpel aus der Bank hat’s mal ausgerechnet: Für das Geld , was eine durchschnittliche Ehe mit zwei Kindern im Laufe eines langen Lebens kostet, könnte er sich jede Woche zwei bis drei Edelnutten ins Haus holen und hätte dabei sogar noch Geld gespart. Verstehste? Jede Woche ‘ne andere Professionelle. Und jetzt kommst du!”
(Manfred I. aus K.)

Prostitution auf dem Hamburger Kiez

“Raabler, ich kenn’ dich doch, du hast doch diesen fiesen Satire-Blog, oder? Willst du mich jetzt vor laufender Kamera verarschen, oder was? Nichts für ungut, ich finde deine Artikel ziemlich amüsant. Aber zu deinem Erfolgsmodell werde ich keine Auskunft geben. Kannst dir ja deinen Teil denken, nicht?”
(Clemens P. aus B. – Raabler-Stammleser der ersten Stunde)

Nun, anhand der o.a. Zitate aus dem wahren Leben könnte man die Vermutung ableiten, dass es in Sachen Partnerschaft und Beziehung zwischen den Geschlechtern noch eine Menge aufzuarbeiten gibt. Was für eine Platitude. Hat doch diese Erkenntnis im Hinblick auf Gültigkeit und Wahrheitsgehalt vom Auftauchen der ersten Menschen bis in die Neuzeit hinein nichts an seiner Berechtigung eingebüßt. Es ist ja, wie es ist! Aber schön, dass wir mal drüber gesprochen haben!

Erfolgsmodell
Im Zusammenspiel zwischen den Geschlechtern geht es nur schleppend voran. Manche Zeitgenossen sehen gar Rückschritte statt ein Erfolgsmodell. Illustration: Felix Gröger

“Die Ehe funktioniert am besten, wenn beide Partner ein bisschen unverheiratet bleiben.”
(Claudia Cardinale, italienische Schauspielerin, *1938)

Raabler-Blogpost:
Offene Zweierbeziehung

Raabler-Web-Tipp:
So gehen Beziehungen kaputt!

Monolog
Es ist ja, wie es ist: Am Anfang fliegen sich die Herzen zu, im Himmel ist Jahrmarkt und bunte Schmetterlinge absolvieren die wildesten Flugmanöver in der Magengegend…
Zwiegespräch
Nach der ersten Euphorie (gewöhnlich nach 3 bis 4 Tagen) und dem weltbesten Sex gibt’s den ersten Stress zwischen Mann und Frau…
Autofahrer
Um die Frauen braucht Mann sich keine Sorgen machen. Die haben tausend Freundinnen zum Ausheulen. Und weil sie schlau sind, wissen sie längst:
Aus dem Tal der Tränen führt nur der real-satierische “Raabler-Blog”.
Was aber macht der (lesefaule) Mann? Wenn er Glück hat, zieht er sich mit einem Freund in seine Schmollhöhle zurück. Wenn er Riesenglück hat, schaut auch er beim “Raabler” vorbei. Und, schwupps, da ist sie wieder:
DIE GUTE LAUNE!!
Hotel Mama
HURRA. JUBILÄUM!!
DER POSSIERLICHE RAABLER HAT SEINEN 200. BLOGBEITRAG GEPOSTET.

ALLE SEINE LESERINNEN/LESER SIND RESTLOS BEGEISTERT!
ALLE? NA, GUT, FAST ALLE!
KLICKE HIER UND SCHAU’, WAS ANDERE ÜBER DEN RAABLER SAGEN!

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