Sport

Fleisch! Esst mehr Fleisch!

Fleisch

Die deutsche Fleisch verarbeitende Industrie schlägt Corona-Alarm! Trotz traditionell vorbildlicher Bezahlung und Unterbringung der vorwiegend osteuropäischen Schlachthof-Virtuosen an der Kreischsäge. Verbraucher blicken nicht mehr durch und halten im Zweifel lieber das Geld zusammen. Schlachterwohl-Label hin oder her. Wird der Virus vielleicht sogar vom tierischen auf den menschlichen Schweinenacken übertragen? Nichts scheint mehr unmöglich in diesen Tagen der gezielten Desinformationen und der einzig wahren Fake-News. Für die natürlich allein Bill Gates verantwortlich ist.

Grillen mit dem Grill von Streber

Die industrielle Verarbeitung von toten Tieren zählt zu den umsatzstärksten Wirtschaftszweigen in Deutschland. Schweine sind dabei die ärmsten Säue. Jährlich werden fast 60 Millionen von ihnen in zwei Hälften geteilt. Macht pro Tag überschaubare 167.000 Exemplare. Muss eben sein. Für den guten Zweck. Die Grillsaison ist in vollem Gange und der deutsche Michel verspürt wenig Bock, sich nach den ganzen überflüssigen Corona-Restriktionen neben der Butter auch noch das Fleisch vom Brot nehmen zu lassen. Nein, Bill, da kannst du lange drauf warten!

Fleisch ist wie ein Schluck Lebenssaft

So wie das konzertierte Wegsaufen von Krummbacher-Pilzbräu nachweislich den Regenwald im Amazonas rettet, so bewahrt das kontinuierliche Vertilgen von minderwertigstem Schweinefleisch den “Meister der Schmerzen” Schlacke 05 vor der Insolvenz in der 1. Fußball-Geisterliga. Nicht gewusst? Ist aber so. Der Boss der Sch(w)eine ist nicht nur Deutschlands größter Verwurster, sondern sitzt – nach einer nicht ganz freiwilligen Nachdenkpause – wieder als oberster Aufsichtsrat im Revierclub. Dieser Mann weiß ganz genau, wo die Alarm-Glocken hängen.

Bundesliga liegt im Fieber

Nicht nur im tiefsten afrikanischen Busch, sondern aktuell auch am Firmensitz in der legendären ostwestfälischen Metropole namens Rheda-Wiedenbrück. Jetzt fragst du dich zurecht, warum ausgerechnet die Knappen so knapp bei Kasse sein sollen? Die haben doch die russische Gazprom als Hauptsponsor. Sitzt bei denen nicht auch so ein schneidiger Vertreter der deutschen Arbeiterklasse im obersten Kontrollgremium? Wie heißt der noch mal? Hat der Raabler vergessen. Nur, dass der 96-Fan sein soll. Egal…

Gazprom liefert nur Lachgas

Was bisher niemand so recht wusste: HSV-Edelfan Klaus-Michael Kühne hat seine Milliarden nicht mit Gurken eingesammelt. Sein direkter Einfluss auf die Vereins-Bilanz des etablierten Zweitligaclubs aus der schönsten Stadt der Welt wird ins Märchenhafte überzeichnet. Genau so verhält es sich leider auch mit einem der Hauptsponsoren der Königsblauen aus dem Pott. Der liefert nämlich nur das Gas zum Narkotisieren der Schweine kurz vor der artgerechten Zerlegung. So wird ein lecker Schnitzel draus.

Top-News

Aber leider kein Euro-Rettungsanker in Corona-Zeiten. Wenn also demnächst die Vereinigten Vegetarier und Veganer (VVV) im Land der Dichter und Griller endgültig die Lebensmittelkontrolle von Julia K. (“…die immer lacht, die immer lacht!”) übernehmen, gehen zuallererst die Lichter in der Veltins-Arena aus. Und gleich danach bei der grünen-weißen Betriebssportgemeinschaft der Wiesenhof AG. Wollt ihr das? Niemand könnte ernsthaft die Absicht haben. Auch ein Bill Gates nicht.

Darum noch einmal der eindringliche Appell vom Raabler: Esst mehr Fleisch! Heute noch! Morgen noch mehr! Und am Wochenende bei der stimmungsvollen Sky-Geisterliga-Konferenz verwandelt ihr den unschuldigen Reihenhausgarten zusammen mit euren 55 besten Facebook-Freunden in einen ganz privaten Sky-Schlachthof. So könnte es was werden. Mit der Rettung der 1. Fußball-Geisterliga. Glück auf!

Sky

“Die unbequemste Art der Fortbewegung ist das In-sich-Gehen.”
(Robert Lembke, deutscher Fernsehmoderator, 1913-1989)

Raabler-Blogpost:
Bundesliga ringt mit dem “Tod”

Raabler-Web-Tipp:
Hagen Rether – Fleisch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.