Adam & Eva

Frauen kommen schnell

...wenn Mann sie nur in aller Ruhe machen lässt

Orgasmus

Der Raabler gibt zu, des öfteren mal in Online-Sex-Medien zu stöbern. Hierzu zählen z.B. Zeit online, Spiegel online, T-online, n-tv, Stern, Huffington Post und die sonstigen üblichen Verdächtigen der gehobenen Unterhaltungsindustrie, die aus einer gewissen Gewinnerzielungsabsicht heraus („Klicks, Klicks, wir brauchen Klicks!“) in regelmäßiger Abfolge Themen für „untenrum“ anschneiden. Wenn die Gründungsväter bzw. die bereits verstorbenen Altverleger sich ihr heutiges Produkt anschauen müssten, so würden sie sich unentwegt vor Scham und Wut im Grabe umdrehen.

Auf der anderen Seite mutierten auf diese nicht ganz freiwillige Weise bisher inhaltlich wie optisch, analog wie digital, eher nüchtern konzipierte Nachrichtenmagazine zu echten Allroundern, die ihre Leser/Nutzer ungefragt aber gezielt mit Wissen aus dem düfte-schweren Reich der Erotik versorgen. Denn seien wir doch mal ehrlich: Ob DAX oder DOW JONES von einem Tag auf den anderen um 0,14 % nach oben oder unten notieren, interessiert max. 5 bis 8% der Bevölkerung. Eine Muschi zieht dagegen mehr wie 20 Ochsen. Noch Fragen?

Der 5-Minuten-Orgasmus

Neulich erregten die Ergebnisse einer absolut seriösen Untersuchung die uneingeschränkte Neugier des Raablers. Es hieß dort sinngemäß, dass eine Frau im Schnitt 5 Minuten bis zum Orgasmus braucht. Die Sache hatte nur einen Haken: WENN SIE ALLEINE IST! Mit Partner dauert das Prozedere vier- bis fünfmal länger. In diesem Zusammenhang passt einer der nachfolgenden Lieblingswitze des Raablers (bereits im Kuckuckskinder-Blogpost erwähnt) wie die berühmte Faust auf’s Auge:

Fragt eine Freundin die andere:
„Sag’ mal. Erzählst du deinem Mann eigentlich immer, wenn du einen Orgasmus hast?“
Antwortet die andere:
„Um Himmels willen, nein! Er hasst es, wenn ich ihn ständig im Büro anrufe!“

Freundinnen im Gespräch

Dem Raabler treiben solche fundierten wissenschaftlichen Erkenntnisse (wie auch immer die Zahlen ermittelt wurden) die Sorgenfalten auf die Stirn. Hat das „schwache“ Geschlecht etwa recht, wenn es behauptet, dass in nicht allzu ferner Zukunft die bisher als unentbehrlich eingestuften Bart- und Hinkelsteinträger, Keulenschwinger und überhaupt die „Frau-vor-allem-Übel-und-Bösen-Beschützer“ ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt werden: Mit Gewichten an den Füßen in die eiskalte See. Als Fischfutter. Denn die überbevölkerte, dann weitgehend weibliche, Welt hat gravierende Ernährungsprobleme, die mit derlei Aktionen zunächst einmal abgemildert würden. Zeit gewinnen hieße das Gebot der Stunde.

MINT Macht Geil

Zeit gewinnen? Wofür? Wenn es doch mit der Entsorgung des Mannes keine Fortpflanzung und somit keine Zukunft für die Erde mehr geben würde. Tja, ihr Lieben, wieder mal zu kurz gedacht. Die Frauen sind ja nicht blöd. Ein kleines männliches Team, gespickt mit den Koryphäen aller relevanten naturwissenschaftlichen Disziplinen, darf das Übergangsspektakel nicht nur überleben, sondern zunächst sogar unbefristet begleiten. Bis auch sie sich eines Tages selber wegrationalisieren. Die aufgeklärte und eindeutig von Männern dominierte (Ausnahme: unsere aller Rauten-Mutti) westliche Welt feierte es anno 2018 geradezu unschuldig als großen Erfolg, dass immer mehr junge Mädchen sich für die MINT-Fächer begeisterten. Wer hier den kleinen Wink mit dem berühmten Zaunpfahl oder besser der Körbchengröße übersieht, dem ist nicht mehr zu helfen.

Webcam-Model in Pose

Verhinderten zunächst weltweit betriebene Samenbanken – als „Gold des Übergangs“ tituliert – die Aufrechterhaltung der gewohnten Geburtenraten, so gelang es Wissenschaftlerinnen (die letzten männlichen Experten werden in der Zeit von 2085 bis 2098 zu Grabe getragen bzw. im Weltraum den freien Kräften der Erhitzungsenergie mittels Reibung überlassen) aus der einzig verbliebenen Weltmacht China der ersehnte Durchbruch. Fortpflanzung ohne Sperma und Orgasmus wurde zur erfolgreichen Routine. Es geht auch ohne Mann. Es heißt ja schließlich auch DIE Erde und nicht DER Erde. Das ist das alles nur bio-logisch!

Aber zurück in die nicht minder aufregende Gegenwart. Mit dem oben skizzierten Wissen über die kommende Evolution auf unserem blauen Planeten im Kopf, ist das eingangs erwähnte Beispiel mit dem in Rekordzeit selbst inszenierten Super-Orgasmus der Frau lediglich als Vorspiel zu betrachten. Die Männer, die es lesen, zucken nur unmerklich und kurz mit den Wimpern, um sich dann wie gewohnt und ungeniert am „besten Stück“ zu kraulen. Das hat Tradition. Aber auch Traditionen können verschwinden. Warten wir nur mal ab, wie lange es die GROKO noch geben wird. Na, schon nervös?

Vor dem wie immer geistig umnachteten Auge des Raablers spielt sich folgende Szene im Bett eines Ehepaares ab:

Sie: „Du, ich glaub’, ich komme heute nicht.“
Er: „Wart’ doch einfach mal ab und werd’ nicht gleich wieder ungeduldig.“
Sie: „Das musst du grad sagen, du bist ja immer sehr geduldig und einfühlsam mit mir.“
Er: „Endlich siehst du es mal ein und gibt’s es auch zu. Bravo.“
Sie: „Das war Ironie, du Blödmann.“
Er: „Ach, so.“
Sie: „Du, ich glaub’, ich komme heute wirklich nicht.“
Er: „Du musst auch nicht kommen, Schatz, du bist ja schon da.“
Sie: „Arschloch.“
Er: „Das war Ironie, meine Liebe.“
Sie: „Das hilft jetzt auch nicht.“
Er: (mit geilem Blick) „Was meinst du, könnte dir jetzt helfen?“
Sie: „Also, von mir aus kannst du gerne Sportschau gucken gehen.“
Er: „Echt, jetzt?“
Sie: „Ja, echt, aber lass’ deinen Schwanz hier, ja?“
Er: „Äh…“
Sie: „Bitte sag’ jetzt nichts, mach’ einfach.“
Er: „Äh…was denn machen?“
Sie: „Vom Acker, du Honk!“

Profi-Fussball

Ein feuchter Männertraum wird Realität

Sind das schöne Aussichten? Dem Raabler kommen berechtigte Zweifel. Auch wenn er das Finale furioso in der o.a. skizzierten Art und Weise nicht mehr erleben wird, so doch mindestens eine letzte Anstrengung des Mannes, sein letztes Zucken oder – je nach Sichtweise – sein letzter Rachefeldzug gegen das ehemals „schwache“ Geschlecht: die von ihm konzipierten und in wenigen Jahren zur Massenfertigung ausgereiften Liebesroboter der Generation Porno 4.0.

Der deutsch-französische Sex-Kanal „Arte“ lieferte kürzlich die ersten Reportagen zu dieser nicht mehr aufzuhaltenden Entwicklung. Was zunächst wie ein feuchter Männertraum anmutet, wird in sehr naher Zukunft zur Lebensrealität. Liebesroboter werden nicht nur den weiblichen Körper perfekt abbilden, sondern darüber hinaus in der Lage sein, zu kommunizieren und sämtliche Facetten von Gefühlen wie Glück, Zufriedenheit, Neid, Eifersucht, Geilheit etc. ungefiltert dem „Herrn des Hauses“ zu offenbaren. Also alles das, was…

Sex-Roboter

Gut, belassen wir es damit das an dieser Stelle.

„Das Gute an Selbstbefriedigung ist, dass man sich dafür nicht schick machen muss.“
(Truman Capote, amerikanischer Schriftsteller und Schauspieler, 1924-1984)

Raabler-Blogpost:
Frauen kommen noch schneller
“Alexa, bläst du mir einen?”

Raabler-Web-Tipp: Erwischt!

Monolog
Es ist ja, wie es ist: Am Anfang fliegen sich die Herzen zu, im Himmel ist Jahrmarkt und bunte Schmetterlinge absolvieren die wildesten Flugmanöver in der Magengegend…
Zwiegespräch
Nach der ersten Euphorie (gewöhnlich nach 3 bis 4 Tagen) und dem weltbesten Sex gibt’s den ersten Stress zwischen Mann und Frau…
Autofahrer
Um die Frauen braucht Mann sich keine Sorgen machen. Die haben tausend Freundinnen zum Ausheulen. Und weil sie schlau sind, wissen sie längst:
Aus dem Tal der Tränen führt nur der real-satierische “Raabler-Blog”.
Was aber macht der (lesefaule) Mann? Wenn er Glück hat, zieht er sich mit einem Freund in seine Schmollhöhle zurück. Wenn er Riesenglück hat, schaut auch er beim “Raabler” vorbei. Und, schwupps, da ist sie wieder:
DIE GUTE LAUNE!!
Hotel Mama
HURRA. JUBILÄUM!!
DER POSSIERLICHE RAABLER HAT SEINEN 200. BLOGBEITRAG GEPOSTET.

ALLE SEINE LESERINNEN/LESER SIND RESTLOS BEGEISTERT!
ALLE? NA, GUT, FAST ALLE!
KLICKE HIER UND SCHAU’, WAS ANDERE ÜBER DEN RAABLER SAGEN!