Adam & Eva

“Ich parshippe jetzt!”

Ich parshippe jetzt

Alle 11,8 Sekunden verliebt sich in Deutschland eine Traumpussy in ihren Traumkater. Nicht in freier Wildbahn (Cornern etc.), sondern mittlerweile ganz traditionell und klassisch im Internet. Heutzutage noch beim Streunern alles auf Katze “Zufall” setzen? So blöd kann keiner mehr sein! Nachtblind, übermüdet und mit 30 linke Spur? Das war einmal. Wie oft haben sich in der Vergangenheit wohlriechende Muschis hübsch zurecht gemacht, gepflegt, geleckt, gereinigt und gelüftet. Nur um sich zu dämmriger Stunde und im Überschwang des idiotischen Augenblicks in den Falschen zu verbeißen.

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Aus und vorbei. Moderne Miezen sagen: Ich parshippe jetzt. Immerhin über 34.000 Katzen und Kater mit zur Hälfte akademischen Hintergrund stehen aktuell am Start. Die holte Deutschlands preisgekrönte Partnerbörse schon mal elegant von der Straße. Gut für alle Anwohner und Nachbarn: Der nächtliche Kreischpegel hat sich in den rolligen Hochphasen erheblich reduziert. Gekreischt wird zwar nachwievor, aber dann jeder für sich in den eigenen vier Wänden, auf dem hyggeligen Sofa, vor dem Notebook, beim Anblick der neuesten Bewerberprofile.

Ich parshippe, also bin ich! Schön bl…blond!

Zum Glück besitzen die Macher von paarchic das Monopol auf eine ausgeklügelte wissenschaftliche Analyse der eingestellten Persönlichkeitsprofile. Gerade Kater-Zeitgenossen mit leicht narzistischem Verhaltensmuster (immer noch recht häufig anzutreffen) können auf sanfte Art separiert werden, in dem man ihnen gezielt attraktive Kätzchen mit berechtigtem Verdacht auf Borderline-Syndrom zuführt. Erfahrungsgemäß führt das zu hübsch beabsichtigten, zeitintensiven und nervenaufreibenden Beschnupperungsphasen, die letztlich in dem münden, was der Mehrheit der Suchenden im Portal zugute kommt: der verzweifelten Aufgabe und Vertragskündigung solcher Spezies beim Dating-Portal.

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Die restliche Brut lässt einfach Algorithmus und Zeit für sich arbeiten. “Ich parshippe jetzt”, heißt Geduld mitbringen. Die zahlt sich aus. Denn laut catship dauert es über 6 Jahre im Real Life bis der Märchen-Kater den Weg kreuzt. Sieben Leben helfen da auch nicht großartig weiter. Zwar hat Miezekatze in dieser Zeitspanne durchschnittlich 25 Junge geworfen. Aber immer von flüchtigen Bekanntschaften in der Hitze der Nacht gezeugt. Nie war ein verlässlicher Partner dabei, mit dem man sich hätte vorstellen können, den Rest seines Lebens zu verbringen. Manche Pussys finden nie den Richtigen. Ein Elend. Ein Jammer.

Emotionen werden nicht honoriert

Hat man sich beim Testsieger eingeloggt, wird das Liebes-Postfach dank der TÜV-geprüften High-Matching-Friendship-Technology® von catsuit innerhalb der ersten Woche mit mindestens 125 Kennenlern-Vorschlägen geflutet. Von denen finden erfahrungsgemäß ca. 25 Profile den Weg in die Endausscheidung. Als Schnurkätzchen heißt es dann, auch wenn’s schwerfällt: Ruhe bewahren. Sorgfältigkeit vor Oberflächlichkeit. Zudem wird empfohlen, sich die Beschreibungen der Kandidaten zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten anzuschauen. So umgeht man die real existierende Gefahr von Fehlentscheidungen aus dem schlanken Sixpack heraus.

Raabler-Tipp: Emotionen bei der richtigen Partnerwahl sind im Endeffekt wenig zielführend. Kalkül sowie strategisches Denken und Handeln dagegen erhöhen die Chancen auf einen Versorgungs-Volltreffer überproportional. In diesem Sinne wurde das umfangreiche Paar-Klick-Persönlichkeits-Stammdatenblatt® gestaltet. Den teilnehmenden Katern wird hier u.a. die Möglichkeit gegeben, Ihrer zukünftigen Angebeteten mitzuteilen, wie viele Mäuse im Schnitt monatlich nach Hause gebracht werden. Attraktive Zahlen in diesem Sektor können so manche Profilschwächen an anderer Stelle ausgleichen bzw. gar überkompensieren.

Sex-Roboter

Fazit: Die Katze ist nicht dafür gemacht, allein zu sein. Pro Symbiose. Contra Verkatzenjammerung. Das Leben ist viel zu kurz für Jahrgangssekt. Verlange Champagner! Gib den Trieben eine Chance! 9 von 10 parshipping-catpairs lassen sich nie wieder los. Weil, wenn sie gleichzeitig ihre Krallen aus dem Körper des anderen ziehen würden, müssten beide elendig verbluten. Der Parship-Sparklick-Service ist bezahlbar. Die anschließende Beziehung könnte zum Euronengrab werden. Pussyterror läge in der Luft. Es liegt allein in euren Katzenpfötchen. Macht was draus. Toi, toi, toi!

“Die Schönheit brauchen wir Frauen, damit die Männer uns lieben, die Dummheit, damit wir die Männer lieben.”
(Coco Chanel, französische Modedesignerin, 1883-1971)

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