Gesellschaft

Parallelwelten: Schnäppchen in Zeiten der Pandemie

Parallelwelten

Hat dir der possierliche Raabler schon verklickert, dass der Begriff “Parallelwelten” eines seiner Lieblingswörter ist? Du denkst dabei reflexartig an Lichtjahre entfernte Galaxien? An Science Fiction? Oder an Professor Dr. Harald Lesch? Nicht schlecht. Aber warum in die Ferne schweifen, liebe(r) Freund(in), wenn das Faszinosum liegt so nahe? So wie der Mensch an sich aus verschiedenen Persönlichkeiten besteht, so tummeln sich seit Ewigkeiten Parallelwelten auf unserer muggeligen Erde.

Planet Erde

Zyniker vermuten, dass es sie bereits vor den ersten Menschen gegeben haben muss. Groß frisst über den Hunger hinaus Klein. Und Stark haut genüßlich Schwach zu Brei. Dass kriegten die Tiere auch ohne uns Menschen prima hin. Stichwort “Haifischbecken”. Quasi als dritte Dimension klatschte der Mensch in seiner unnachahmlichen Art dem ganzen Treiben noch ‘ne große Portion Sahne obendrauf: Dumm schlägt Intelligent. Aktuell auf allen Ebenen total im Trend. Ist leider nicht wegzudiskutieren und verursacht miese Laune. Je länger man drüber nachdenkt.

Parallelwelten in Nord und Süd

Miese Laune ist bekanntlich nicht des Raablers Sache. Das partielle Ausleuchten dunkler Parallelwelten dagegen schon. Aber bitte mit Humor und Sarkasmus. Das macht die Sache leichter verdaulich. Dabei gilt zu beachten: Lachanfälle sind dem Aufbau einer attraktiven Bauchmuskulatur dienlich. Magendrücken wegen Übelkeit kommt immer nur der empathischen Pharmaindustrie zugute. Dazwischen liegt nur ein schmaler Grat. Die Entscheidung liegt ganz bei dir.

Menschenkinder sind auch nur Schweine

Raabler-Tipp: Nimm’ es mit Humor! Es nützt ja nix. Wo waren wir stehen geblieben? Ach, ja, Schnäppchen in Zeiten der Pandemie. Aufmerksame Blog-Leser haben diesbezüglich ja bereits die Raabler-Reiseberichte aus Südtirol mit großem Vergnügen aufgesogen. Aber: Was Meran kann, kann Sylt schon lange! Jawoll! Und da sind sie wieder, unsere beliebten Parallelwelten in Nord und Süd.

Was ess’ ich, wenn ich satt bin?

Während unser aller Fitness-Freak und Wirtschaftsminister Peter Altmaier seit Monaten versucht, herauszufinden, ob es neben der Fresskultur noch eine andere unterstützenswerte Kultur in Deutschland gibt, plagen sich mit dem nötigen Kleingeld ausgestattete Sylter und Wohlstandstouristen mit ganz anderen Sorgen. Was ess’ ich, wenn ich satt bin? Mit dieser existentiellen Frage beginnt jedes bange Morgenerwachen in der notdürftig möblierten 250-Quadratmeter-Wohnung.

Frau mit Depression

Ist dieses Grundbedürfnis einigermaßen abgedeckt, stellt sich die nächste gravierende Herausforderung: Was kauf’ ich mir, wenn ich doch schon alles habe? Die Antwort erschließt sich dem Fragesteller im vollkommen absichtslosen Vorübergehen. Zum Beispiel mittels einer ausgedehnten Schaufenstertour durch Westerland, Keitum oder Kampen. Wer hätte das gedacht, dass eines Tages der Raabler zum Schnäppchenjäger mutieren würde? Und mit seinen besten Tipps nicht hinterm Berg hält?

Parallelwelten umgarnen Schnäppchenjäger

Es folgt, mitten in der Pandemie und somit obszön geil getimt, ein kleines “Best-Of” aus dem Schaufenster-Universum einer der Parallelwelten. Zur Inspiration für modebewusste Raabler-Fans. Sortiert nach aufsteigenden Preisen in Euro: Jogger (150), Cardholder (160); Jerseyhemd (180); Cashmere Schal (245); Jeans (250); Kroko-Gürtel (345); Daunenblouson (350); Body-Bag (395); Chuck (495); Combat-Boot (575); Fellparka (1.250); Fellbomber (1.495); Borgward (4.498).

Schnäppchenjäger

Da ist doch für jeden von uns was dabei, oder nicht? Bei Letzterem dachte der Raabler angesichts des Preises spontan an ein automobiles Oldtimer-Schnäppchen. Er konnte es aber in der engen Auslage partout nicht ausfindig machen. Ein Täschchen für die elegante Dame ist ja auch viel dekorativer und vor allem nützlicher! Der Kauf würde sie auf immer an die bitteren Zeiten der Coraona-Entsagung erinnern. So viel steht fest.

Schnauze voll?

Soll der Raabler die günstige Gelegenheit beim Schopfe packen und noch ein wenig über die Immobilienpreise auf der Lieblingsinsel der Deutschen referieren? Über die “Syltisierung”? Nein? Für heute reicht’s? Lieber in einem anderen Blog? Dein Wunsch sei mir Befehl!

Gute Nacht, Marie!
Und schlaf’ recht schön!

“Wirklich reich sind nur die Leute, die mit der Zeit nicht sparen müssen.”
(Ernest Claes, flämischer Schriftsteller, 1885-1968)

Raabler-Blogpost:
Milliardäre kaufen Seychellen und Malediven

Raabler-Web-Tipp:
Ein Herz für Reiche (extra 3)



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