Und sonst so?

Stubentiger sind die besseren Therapeuten!

Stubentiger

Die Deutschen legen allein für “üble Laune auf vier Beinen” (Hauskatzen) alljährlich Milliarden von Euro auf den Ladentisch. Schlaue Raabler-Blogleser wissen es bereits. In diesem Blogbeitrag bewegen wir uns weg von den reinen Kosten, hin zu den unbestrittenen Wohltaten, die die Stubentiger im Gegenzug den Menschen bescheren. Absichtslos. Vorbehaltlos. Nur eben nicht kostenlos. Aber dafür können sie ja nichts. Die sieben wichtigsten Gesundheitsmythen für den Menschen lauten:

1. Muschis machen glücklich!

Wer nur 20 Minuten eine Katze streichelt (sofern sie sich das so lange gefallen lässt), fühlt sich danach entspannter und ausgeglichener. Im gleichen Maße wie der Stresspegel sinkt, erhöht sich der Ausstoß von Glückshormonen. Negative Gefühle rücken in den Hintergund. Das Leben an sich wird nicht mehr als lebensbedrohlich eingestuft. Schnurrt die Katze dabei und läuft Netflix im Hintergund, verstärkt sich der Effekt um das Doppelte. Das krisenbehaftete Zusammenleben mit dem Partner/in rückt wohltuend in den Hintergrund.

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2. Stubentiger schützen das Herz!

Amerikanische Verhaltensforscher stellten in jahrzehntelangen Versuchsreihen fest, dass allein die Anwesenheit der eleganten Vierbeiner nachhaltig den Blutdruck senkt. Dies ist vor der Hintergrund einer kontinuierlich steigenden Zahl chronischer Bluthochdruck-Patienten ein ermutigendes Zeichen. Katzen schützen das Herz vor Erkrankungen. Das ewige Single-Dasein als auch die in Routine erstarrte Ehegemeinschaft wird wieder als erträglich wahrgenommen.

3. Schmerzlinderung auf vier Pfoten!

Stubentiger können in Sekundenbruchteilen den Seelenzustand ihres Herrchens/Frauchens erfassen. Geht es dem Zweibeiner nicht gut, leitet der Vierbeiner intuitiv sein Schutzprogramm ein: um die Beine herumschawänzeln, auf den Schoß legen, angenehme Wärme verbreiten, mittels behaglichen Schnurrens den Wohlfühl-Modus aktivieren, die Äuglein schließen und den herunter gefahrenen Ruhepuls auf den Menschen übertragen. Noch Fragen oder Schmerzen? Keine, Herr Doktor, vielen Dank!

Katzen

4. Katzenvideos als Energy-Booster!

Lustige und verpielte Internet-Videos über Katzen lösen beim Menschen wahre Motivationsschübe aus. Das komplizierte Dasein wird entkompliziert. Nach einer gefühlten Ewigkeit fällt es ihnen plötzlich wieder leicht, über den größten Blödsinn in idiotisches Gelächter auszubrechen. Wann hat sich der Mensch das letzte Mal so gehen lassen? Im Grundschulalter? Egal, in jedem Fall ein Gnadenakt der Befreiung. Beruhigungsmittel wie Diazepam und Konsorten “schleichen” sich.

5. Stubentiger therapieren besser!

Sie spenden widerspruchslos vor allem in Krisensituationen Trost und Aufmunterung. Durch einfaches Da-Sein. Durch Zuhören, ohne ein einziges Wort zu kapieren. Wer würde sich das nicht auch mal von seinem Partner wünschen? Dazu Katzenverhaltensforscherin Prof. Dr. Sybille Maus von der Fern-Uni Dormagen: “Katzenbesitzer können sich guten Gewissens die horrenden Stundensätze von Heilpraktikern und (Paar-)Therapeuten sparen. Das ist letztendlich sinnlos aus dem Fenster geworfenes Geld. Niemand kann wirkungsvoller zuhören, als ein dösender Kater vor dem Wohnzimmerkamin.”

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6. Good Vibrations!

Das Schnurren und Miauen von Katzen erzeugt beim menschlichen Empfänger nicht wahrnehmbare Schallwellen, die der Körper als angenehme Vibrationen registriert. International anerkannte Katzologen fanden heraus, das auf diese Weise u. a. Knochenwachstum und Muskelstimulation angeregt werden. Bei der Katze und beim Menschen. Mazedonische Wissenschaftler entwickelten aus dieser Erkenntnis heraus ein Katzenschnurr-Miau-Vibrationskopfkissen. Damit wurden nachweisliche Erfolge im Hinblick auf Arthritis, Bronchitis und Bursitis erzielt.

7. Stubentiger wünschen: “Gute Nacht!”

Schlaflabor-Experten aus Kanada fanden heraus, dass das Schnurren einer Katze jedem Schlaflied oder Schäfchen-Zählen haushoch überlegen ist. Nichts und niemand kann das Schlafhormon Melatonin so effektiv in Szene setzen wie die geliebten Stubentiger. Logisch, dass mittlerweile diverse Mietzen-Schnurr-Apps zum Download bereit stehen. Kostenlos mit Hundegebell in den Werbepausen oder gänzlich werbefrei für einmalige 3,99 Euro. Worauf wartest du noch?

Ernährungs-Docs

“Wenn die Tiere einander beschimpfen, sagen sie vielleicht: “Du Mensch!”
(Paul Jensen, dt. Theaterschauspieler und Bariton-Sänger, 1850-1931)

Raabler-Blogpost:
Ernährungs-Docs klären auf

Raabler-Web-Tipp:
Katze möchte gestreichelt werden

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